Die Stammesgründerin Antje Gerdes, genannt Abu, erzählt:

Nachdem schon einige Monate eine lockere RR-Runde existierte, sollte im Herbst 1971 endlich eine Wichtel-/Wölflingsgruppe ins Leben gerufen und damit ein neuer Stamm gegründet werden. Per Rundbrief wurden die 6 bis 8-jährigen Freundinnen und Freunde meiner Kinder (Heiko, Dirk und Maike) eingeladen und ungefähr 8 Kinder trafen sich nach den Sommerferien bei uns im Garten. Wir saßen auf dem Rasen und überlegten einen Namen, als bald darauf eine Kette Wildgänse über uns hinwegflog. Da war der Stammesname bald gefunden.


Schnell wuchs die Gruppe und wir mussten eine Warteliste einführen. Im Keller bei uns wurde es schnell zu eng, wir zogen ins Gemeindehaus der ref. Kirche. Es wurde mit Pastor Korporal überlegt, dort im Garten ein Heim zu bauen, aber dann bot der Oberkreisdirektor Elster uns die gerade (1975) vom Landkreis erworbene Evenburg an. Dort fühlten wir uns in dem noch wilden Park wirklich wohl. Als dann das Jugendzentrum in die Burg zog, wurde die Lage schwierig. Wieder half uns der Oberkreisdirektor und gab uns den ehemaligen Hühnerfarm an der Fährstraße.


Wir hatten meist 5 – 7 Sippen, eine lockere RR-Gruppe und sehr aktive Eltern, die uns auch bei unseren Lagern sehr unterstützten. In jeden Ferien waren wir unterwegs und der Bezirk war sehr aktiv. Wir nahmen an allen Bundeslagern teil und
Höhepunkt war das Jamboree in Kanada. Insgesammt war es eine schöne Zeit und ich freue mich das der Stamm immernoch besteht und so aktiv ist. 

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